
Biografie
Der Pianist Konstantin Zvyagin wurde 1990 in der altrussischen Stadt Nowgorod geboren. Er absolvierte sein Studium an der Gnessins Musikakademie in Moskau bei Prof. Tatiana Zelikman und schloss anschließend das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Nina Tichman ab. Seit Januar 2020 unterrichtet er an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt.
Konstantin Zvyagin ist Preisträger zahlreicher russischer und internationaler Klavierwettbewerbe, darunter des „Internationalen Klavierwettbewerbs zum Lotar-Shevchenko-Gedenken“ in Jekaterinburg (Russland), des „Euregio Piano Award“ in Geilenkirchen (Deutschland), des „19e Concours International de Piano d’Île-de-France“ in Maisons-Laffitte (Frankreich) sowie der „Crescendo International Music Competition“ in New York (USA). Seine künstlerische Entwicklung wurde durch mehrere renommierte Stipendien und Förderungen unterstützt, darunter die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und die Richard-Wagner-Stipendienstiftung.
Seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker sowie als Mitglied des Trios SpiegelBild führte ihn zu Auftritten in Island, Irland, Schweden, Polen, den USA, Frankreich, Italien, Spanien, Israel, Russland und Deutschland. Darüber hinaus nahm er an bedeutenden Festivals und Meisterkursen teil, darunter den „Tel-Hai International Piano Master Classes“ (Israel), dem Ruhr Klavierfestival, dem Westfälischen Musikfestival in Hamm sowie der „Paderewski Piano Academy“ in Bydgoszcz (Polen). Als Solist konzertierte er unter anderem mit dem Ural Philharmonischen Orchester, dem Nowgoroder Philharmonischen Kammerorchester, dem Toruńer Symphonieorchester, dem Kammerorchester Röttgen sowie dem Collegium Musicum Bonn.
In den vergangenen Jahren widmete sich Konstantin Zvyagin intensiv der Musik Richard Wagners. Aus dieser Arbeit entstand die Suite in acht Bildern Wagners Ring mit eigenen Klaviertranskriptionen aus dem Ring des Nibelungen. Für dieses Projekt wurde er 2023 von der Richard-Wagner-Stipendienstiftung ausgezeichnet und von deren Jury ausgewählt, die musikalische Gestaltung der Ehrungsveranstaltung für langjährige Mitglieder der Bayreuther Festspiele in der Villa Wahnfried zu übernehmen. Für sein künstlerisches Engagement erhielt er eine besondere Anerkennung der Festspielleitung.
Im März 2024 veröffentlichte das Label Spektral seine CD Ein Weg durch Wagners Ring; parallel dazu erschienen seine Transkriptionen als Notenausgabe bei der APOLLON Musikoffizin in Bonn. Im Jahr 2025 kehrte er sowohl zur Festspiel-Ehrung in der Villa Wahnfried als auch zum Internationalen Stipendiatenkonzert der Richard-Wagner-Stipendienstiftung im Europasaal nach Bayreuth zurück. 2026 wählte ihn das Publikum des Westfälischen Musikfestivals Hamm für die Aufführung seiner Wagner-Transkriptionen zum Gewinner des KlassikSommer Musikpreises.
Im Januar 2025 erschien ebenfalls beim Label Spektral die Debüt-CD Sceneries seines Trios SpiegelBild.